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| Eigenhaartransplantation |
Mehr als die Hälfte aller Männer über dreißig leiden an Haarverlust, der mit den Jahren zunimmt und schließlich zu kahlen Stellen, den so genannten Geheimratsecken, oder Stirnglatze, führen kann. Mit einer Eigenhaartransplantation kann dauerhaft geholfen werden.
Für die Eigenhaartransplantation werden vom plastischen Chirurgen so genannte Mini- und Micrografts (1-3 Haarwurzeln) aus dem Nackenhaarkranz entnommen und in gewünschter Wuchsrichtung implantiert. Im Bereich des Haaransatzes und der Stirn werden im Abstand von ca. 2 Millimetern Einzelwurzeln eingepflanzt. Grafts von 2-3 Haarwurzeln werden in einer zeitsparenden Stanzmethode bei Glatzenbildung im Bereich des Ober- und Hinterkopfes eingepflanzt. Ein ausreichend dicht bewachsener Nackenhaarkranz ist Voraussetzung für eine Eigenhaartransplantation. Die Dauer einer Sitzung beträgt, abhängig von der Konstitution des Patienten, 4–6 Stunden. In dieser Zeit können bis zu 3000 Haare transplantiert werden, welche ausreichend für eine Behandlung von zwei ausgeprägten Geheimratsecken, einer mittelgroßen Stirnglatze oder einer größeren Kahlstelle am Oberkopf sind. Sollte eine Sitzung nicht ausreichend sein, kann etwa 3-4 Monate nach der ersten eine zweite Sitzung erfolgen.
Um im Vorfeld der Behandlung eine genaue Beurteilung zu ermöglichen, sind aussagekräftige Fotos der Problemzone und der Spenderzone (Nackenhaarkranz)notwendig. Beim Beratungsgespräch bespricht der Chirurg die genaue Vorgehensweise und gibt dem Patienten Verhaltenshinweise für die Zeit nach der Behandlung |
| Alle Fakten auf einen Blick: |
| OP-Dauer: |
bis 6 Stunden pro Sitzung (Lokalanästhesie) |
| Berufs-/Gesellschaftsfähig: |
nach eigenem Ermessen |
| endgültiges Ergebnis sichtbar: |
nach ca. 6-8 Monaten (immerwährendes Wachstum) |
| Dauer Klinikaufenthalt: |
1 Tag postoperativ wird empfohlen |
| weitere Vorraussetzungen: |
kleines Blutbild, Gerinnungsfaktor |
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 Aus dem Nackenhaarkranz (Spenderzone) werden die Crafts oder Minicrafts gewonnen...
 ...welche dann an der betroffenen Stelle am Kopf in kleine Skalpellschnitte gepflanzt werden
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