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| Fettabsaugung / Liposuktion |
Bei hartnäckigen Fettdepots, die sich gezielter Gymnastik, Sport und Diät widersetzen, kann eine Fettabsaugung die unerwünschte Problemzone beseitigen.
Zur dauerhaften Entfernung von Fettdepots an bestimmten Körperstellen ist die Fettabsaugung eine erfolgreiche Methode. Bei krankhafter Fettleibigkeit, starkem Übergewicht oder zur Gewichtsabnahme ist die Fettabsaugung jedoch ungeeignet.
Die Modellierung wird am häufigsten an Bauch, Hüften und Oberschenkeln, aber auch im Bereich von Hals und Gesicht durchgeführt. Da einmal abgesaugte Fettzellen nicht wieder nachwachsen, bleibt die neue Körperkontur lebenslang erhalten.
Nach einem persönlichen Gespräch zwischen Arzt und Patienten und einer umfassenden medizinischen Aufklärung über Ablauf und mögliche Risiken des Eingriffs erfolgt eine Blutabnahme zur Bestimmung eines kleinen Blutbildes.
Der Chirurg markiert die abzusaugenden Fettpolster auf dem Körper des Patienten. Um es auf das Absaugen vorzubereiten, wird in das Fettgewebe eine spezielle Lösung gespritzt, die die Fettzellen vergrößert und löst. Durch winzige Schnitte in der Haut werden die Saugkanülen in das Unterhautfettgewebe eingeführt und Fett durch behutsame Hin- und Herbewegungen abgesaugt.
Je nach Absaugvolumen und Problemzone wird der Eingriff in Lokalanästhesie oder Vollnarkose vorgenommen. Um Schwellungen und Schmerzen entgegenzuwirken, wird dem Patienten direkt nach dem Eingriff ein Kompressionsmieder angezogen, welches ebenfalls zur Gewebeformung notwendig ist. Für ein bestmögliches Ergebnis sollte das Kompressionsmieder noch 6 bis 8 Wochen getragen werden.
Erst nach einigen Wochen oder gar Monaten, wenn alle Bereiche vollständig abgeheilt sind, stellt sich das endgültige Ergebnis ein. |
| Alle Fakten auf einen Blick: |
| OP-Dauer: |
je nach Volumen ca. 1 – 3 Stunden |
| Berufs-/Gesellschaftsfähig: |
sofort |
| endgültiges Ergebnis sichtbar: |
frühestens nach ca. 3 – 4 Monaten |
| Dauer Klinikaufenthalt: |
1 Tag postoperativ wird empfohlen |
| weitere Vorraussetzungen: |
Untersuchung Urin, EKG
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 pro behandeltem Gebiet sind 2-3 Einstichstellen nötig
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